Pressemeldung vom 14.11.2017

Pressemeldung vom 14.11.2017
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Von 1373 – der Gründung Krefelds – bis heute ist viel passiert, sei es auf politischer oder auf industrieller Ebene. Entlang eines zwölf Meter langen Zeitstrahls zeigt die Initiative „Zukunft durch Industrie Krefeld“ (ZdI) in der Shedhalle der Alten Samtweberei eindrucksvoll die Geschichte Krefelds. Der Zeitstrahl wurde jüngst auch in Berlin bei einem Treffen der bundesweiten Industriebündnisse präsentiert.

„Dies ist unser Beitrag zum Krefelder Perspektivwechsel“, sagt Detlev Moritz, Sprecher der Krefelder Industrieinitiative. Ergänzt wird der „Zeitstrahl der Krefelder Industriegeschichte“ durch die im Rahmen einer Zu-kunftswerkstatt erarbeiteten Projektideen. „Somit haben wir nicht nur einen Blick bis in die Gegenwart“, so Moritz, „sondern auch einen Blick in die Zukunft geworfen.“ In der Zukunftswerkstatt wurden im Sommer mit der Stadtgemeinschaft Projektideen entwickelt, die es nun gilt, weiter zu verfolgen.

„Das ist unser erster Aufschlag“, informiert Ralf Köpke, ZdI-Sprecher und
DGB-Landesbezirksgeschäftsführer. „Zum Krefelder Jubiläumsjahr 2023 möchten wir möglichst alle Krefelder Industrieunternehmen auf dem Zeitstrahl abgebildet haben." Unternehmen, die Interesse haben, können sich bei uns melden.

Begleitet wurde die Eröffnung der Ausstellung am 10. November von einem Vortrag von Dr. Stefanie van de Kerkhof, die der Frage „Zufällig, radikal oder international?“ nachging und dabei mit Hilfe des Zeitstrahls relevante Aspekte der Krefelder Innovationsgeschichte aufzeigte. Wie entwickelten sich neue organisatorische, technische und kaufmännische Ideen und Innovationen? Welche Rolle spielten die internationale Ausrichtung der Krefelder Industrie und der Faktor Zufall?

Der Zeitstrahl ist in der Shedhalle der Alten Samtweberei in Krefeld, Lewerentzstraße 104, bis zum 23. November wochentags von 9 bis 19 Uhr zu sehen. Der Zutritt ist kostenfrei.